Vermeide diese 3 Dinge um Nackenverspannungen zu umgehen

18. Oktober 2017

Hat eine Nackenverspannung Symptome die sie von anderen Schmerzursachen unterscheidet? Gibt es überhaupt „Die Eine“ Nackenverspannung?

Das schauen wir uns im heutigen Artikel an.

In diesem erfährst du unter anderem:

  • Was Magnesium mit deinem Nacken zu tun hat
  • Was passiert wenn sich mehrere Verspannungsfaktoren gegenseitig verstärken
  • Warum Kopfschmerzen bei Nackenverspannungen Symptome umfasst, die dich zum Arzt schicken sollten

Legen wir also los.

Akute Nackenverspannung Symptome

Am einfachsten lassen sich Nackenverspannung Symptome anhand Ihres Auftretens klassifizieren. Betrachten wir daher die häufigsten nacheinander. Zunächst einmal die Wesentlichsten erläutert, und dann die immer wiederkehrenden in Kurzerklärung im Anschluss. Bis wir mit den etwas kritischeren die akuten Symptome abschließen.

1. Verhärtungen von Schulter- und Rückenmuskulatur

Diese stellen eines der häufigsten Symptome einer Nackenverspannung dar. Denn wenn der Kopf über lange Zeit in eine für ihn suboptimale Position gebracht wird, passen sich die ihn stabilisierenden Muskeln durch Fehlhaltungen an.

Mit diesen sollen die unnatürlichen Extremkräfte abgemildert werden und sorgen so an anderer Stelle für Schäden.

Daraus resultiert eine der ersten charakteristischen Manifestationen: Die Einschränkung der Drehfähigkeit des Halses. Das wiederum führt in einigen Fällen zu einer Verminderung der Durchblutung der betroffenen Bereiche bis hin zur Durchblutungsstörung.

Denn der verhärtete Muskel drückt in diesen seltenen Fällen über längere Zeit auf das umliegende Gewebe, welches Gefäßsysteme und Nerven einklemmen kann.

Dies ist nicht so schlimm wie beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall, aber schlimm genug um den Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten zu verlangsamen.

Dadurch sammeln diese sich vor dem Stau und verstopfen so die reibungslose Weiterfahrt.

Passiert selten, ist aber dafür auch nicht schön.

2. Starke und/oder permanente physische Überlastung

Ebenfalls einer der Klassiker unter den Nackenschmerzen Symptomen. Darunter zählen auch Zerrungen.

Diese treten auch gern nach einseitiger oder zumindest unausgeglichener Belastung auf

Denn diese zieht die verschiedensten Kompensationen nach sich. Der Nacken ist dabei oft eine der ersten Anlaufstellen.

3. Kälte, Zug und Spannung

Weiterhin sorgen Kälte und Zug sowie andauernde Spannung zum Beispiel durch Stress gern für Nackenverspannungen.

Nicht selten überlagern sich zum Beispiel Stress, Überlastung und Kälte und sorgen so gegenseitig verstärkend für chronische Nackenschmerzen. Diese strahlen in schwereren Fällen auch noch über die Halsregion hinaus bis in die Hände und den unteren Rücken.

Doch zu den chronischen Symptomen für Nackenverspannungen kommen wir gleich en détail.

Es gibt noch weitere mögliche Gründe wie Durchblutungsstörungen oder psychosomatische Startpunkte wie Liebeskummer.

Letzterer führt im Übrigen öfter zu Nackenverspannungen, als man auf den ersten Blick vielleicht glauben mag.

Das waren die „klassischen“ und zum Großteil „normalen“ Symptome bei akuten Nackenverspannungen. Nun gibt es aber auch noch Symptome, die etwas „intensiver“ sind. Diese deuten nicht unbedingt direkt auf Nackenschmerzen hin und können daher für Verwirrung sorgen.

Diese sind unter anderem:

  • Kribbeln in den Fingern
  • Taube Gliedmaßen
  • Ein Brennen ausgehend von den betroffenen Regionen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Eine uncharakteristische Müdigkeit
  • Störungen des Sehvermögens und der korrekten Interpretation dieser
  • Fieber
  • Schwindel und Gleichgewichtsprobleme
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Seltsame im Kopf wahrgenommene Geräusche
  • Atemrhyhtmusstörungen
  • Entzündungen im Schulterbereich

Da sich hier einige Symptome mit denen anderer Krankheiten überschneiden, ist es hier sinnvoll zu schauen in welcher Reihenfolge welche Symptome aufgekommen sind.

Wenn Fieber, Kopfschmerz und eine eingeschränkte Dreh- und Beugefähigkeit des Kopfes zusammenkommen, ohne vorher durch „klassische“ Verspannungen etc. „vorbereitet“ zu werden, sollte möglicherweise sofort ein Notarzt gerufen werden.

Denn in diesem Fall kann es auch eine Hirnhauterkrankung, die Meningitis sein.

Die Top 3 sowie die wichtigsten akuten Nackenverspannung Symptome haben wir damit betrachtet. Bleiben die chronischen Symptome. Um diese geht es jetzt; was sagt uns langfristig, dass wir eine Nackenverspannung haben und nichts anderes, möglicherweise sogar gefährlicheres?

Chronische Nackenverspannung Symptome

Was gern vergessen wird, doch ebenfalls zu Nackenverspannungen führen kann, ist Magnesiummangel.

Der kann zwar auch zu anderen Verspannungsarten führen, aber da mittlerweile der Großteil von uns zu den Schreibtischtätern zählt, ist der Nacken hier besonders anfällig.

Weitere chronische Nackenverspannung Symptome sind zum Beispiel:

  • Körperlicher Verschleiß
  • Nie richtig auskurierte Verletzungen
  • Fehlhaltungen
  • Verklebtes und damit immobiles Gewebe
  • Ein eingeschränkter Bewegungsapparat
  • Unnatürliche Schlafbedingungen

In seltenen Fällen deuten Nackenschmerzen auf schlimmere Verletzungen wie einen Bandscheibenvorfall hin. Aber das sind andere Schmerzen als die nach einer zügigen Nacht.

Selbes gilt für Nackenschmerzen- und Verspannungen nach einem Unfall gegenüber denen eines Spaziergangs ohne Schal.

Das sind die wichtigsten chronischen Symptome. Natürlich müssen immer auch die „Klassiker“ langfristigter Erkrankungen wie z.B. Skoliose oder Knochenfehlstellungen- und Bildungen ausgeschlossen werden.

Damit haben wir die häufigsten von den kurz- und langfristig handelsüblichsten Nackenverspannung Symptomen abgearbeitet.

Ich hoffe du hast nun ein besseres Verständnis und Gefühl zum Thema.

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Schauen wir uns nun also zum Schluss an, was man dagegen tun kann:

Was hilft?

Die Antwort auf die oben genannten Symptome und Probleme ist glücklicherweise relativ einfach. Sie lässt sich im Wesentlichen auf eine praktikable Zweiteilung herunterbrechen. In hier und jetzt und generell.

Für den Alltag:

Halte dich warm, so entspannt wie möglich, trainiere in angemessenem Rahmen und sitze vor allem so wenig wie möglich.

Und wenn es sich doch nicht vermeiden lässt, zumindest bewusst und damit gut. Was gutes sitzen ist, führe ich in meinem Artikel zum Thema näher aus.

Auch hier gilt wie bei den meisten Rückenschmerztypen: Suche dir einen Sport, welchen du systematisch steigern kannst und welcher ein geschlossenes ganzheitliches Bewegungssystem hat. Yoga ist zum Beispiel solch ein Sport. Warum erfährst du in meinem Artikel zum Thema Yoga bei Rückenschmerzen.

Auch eine auf deine individuelle Biomechanik angepasste Haltung und Bewegungskonzept kann je nach Chronik sinnvoll sein.

Und ja, dass kann im Extremfall bedeuten, „laufen zu lernen“.

Wenn du genau JETZT eine Nackenverspannung hast:

Das sind natürlich alles wunderschöne Tipps, die dir aber nichts bringen, wenn du gerade jetzt schmerzgeplagt deinen Hals massierst.

Was hilft dir also sofort?

Wärme.

Ob in Form eines heißen Bades, eines Kirschkernkissens im Bett, eines Schals, einer Massage oder was auch immer in deinem Radius liegt. Solange es wärmt, hilft es. Denn Wärme entspannt Muskulatur und wirkt auf die betroffenen Stellen beruhigend.

Das heißt nicht, dass du deinen Hals an ein Ofenrohr halten sollst und auch Massagen sind keine uneingeschränkte Empfehlung.

Wärme dich so, dass es dir besser geht.

Bewegung.

Da wie oben erläutert Muskeln aus verschiedenen Gründen zur Versteifung und Verkrampfung neigen, hilft Bewegung.

Auch hier gilt wieder: Ein Marathonlauf wärmt und bewegt dich, hilft dir aber trotzdem nur bedingt. mobilisiere dich, beginne mit einigen einfachen Yogaübungen, geh spazieren und erwärm dich. Auch ein kontrolliertes, leichtes Training kann enorm entspannend wirken.

Hier gilt allerdings wie immer: Was sich gut anfühlt, ist wahrscheinlich auch gut. Gehe also entspannt aber aktiv vor. Kopfkreisen statt Schwertkampf.

Was du direkt tun kannst, ohne den Raum zu verlassen:

In 3 Minuten zur Muskelentspannung:

  1. Setze dich aufrecht hin. Stabil, nicht überstreckt.
  2. Lasse deine Arme eng am Körper entlang hängen
  3. Greife nun mit deinen Händen die Unterseite der Sitzfläche
  4. Bring Grundspannung in deinen Körper in dieser haltenden Position
  5. Bewege deinen Kopf wie einen Scheibenwischer zur Seite bis dein Ohr in Richtung Schulter zeigt
  6. Mache das beidseitig bis du den Ablauf sicher beherrschst
  7. Hältst du noch deine Grundspannung währenddessen?
  8. Behalte die beidseitige Kopfbewegung bei, ziehe aber zeitgleich deine Schultern nach unten
  9. Halte den Endpunkt der jeweiligen Seite mit nach unten gezogenen Schultern etwa drei Sekunden lang
  10. Das ganze etwa zwei bis drei Minuten lang

Fazit

Fassen wir zusammen: Die deutlichsten Nackenverspannung Symptome sind Schmerz und eingeschränkte Bewegungsumfänge. Der Schmerz kann dabei die verschiedensten Formen annehmen.

Er kann sich langsam anbahnen und immer stärker werden oder auch urplötzlich kommen.

Es gibt einige Nackenverspannung Symptome; von akuten und sehr intensiven bis hin zu chronischen und kaum und nur langsam spürbaren.

Die gute Nachricht ist: im Großteil der Fälle lassen sich alle davon allerdings einfach beheben. Es sei denn du hast Liebeskummer. Da hilft dir leider oft auch kein Yoga.

Ich hoffe dieser Artikel klärt den Himmel der Verwirrung und Hilflosigkeit ein wenig auf. Wie hat er dir gefallen? Was sind deine Erfahrungen und Fragen zum Thema Nackenverspannung Symptome? Lass es mich wissen!

Hinweis

Alle hier veröffentlichten Empfehlungen sind nach bestem Wissen und Gewissen erwogen und geprüft. Sie sind nur für gesunde Erwachsene gedacht, die älter sind als 18 Jahre. Keiner der hier veröffentlichten Artikel kann einen Ersatz für individuellen medizinischen Rat bieten. Bitte konsultiere stets einen Arzt, bevor Du mit einem oder mehreren der hier vorgestellten Trainings-, und/oder Ernährungsprogramme beginnst. Dies gilt besonders dann, wenn Du in der Vergangenheit bereits Beschwerden gehabt haben solltest oder Verletzungen vorlagen.


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